Peak Shaving
So senken Gewerbebetriebe ihre Lastspitzen und sparen Stromkosten
Viele Gewerbebetriebe zahlen für ihren Strom deutlich mehr, als ihnen bewusst ist. Der Grund liegt oft nicht im reinen Verbrauch, sondern in kurzen, intensiven Leistungsspitzen. Schon eine einzelne Spitze durch Maschinen, Kühlung, Produktion oder Ladeinfrastruktur kann die Stromkosten spürbar nach oben treiben. Das Tückische daran ist, dass viele Unternehmen dieses Problem gar nicht kennen, weil es auf der Stromrechnung nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Dabei lässt sich genau hier mit der richtigen Technik ein echter Hebel ansetzen. Das Verfahren dahinter nennt sich Peak Shaving.
Was Lastspitzen für Ihren Betrieb bedeuten
Bei vielen Gewerbekunden wird nicht nur die verbrauchte Strommenge abgerechnet, sondern zusätzlich die höchste im Abrechnungszeitraum gemessene Leistung, der sogenannte Leistungspreis. Eine einzige kurze Spitze kann also über Monate hinweg die Kosten bestimmen. Solche Spitzen entstehen häufig dann, wenn mehrere große Verbraucher gleichzeitig anlaufen, etwa Maschinen in der Produktion, Kühlaggregate, Kompressoren oder das Laden von Elektrofahrzeugen. Wer diese Zusammenhänge kennt, kann gezielt gegensteuern.
Peak Shaving mit Speicher- und Lastmanagement
Die Lösung liegt in der intelligenten Kombination aus Energiespeicher und Lastmanagement. Statt teuren Strom immer genau dann aus dem Netz zu ziehen, wenn der Betrieb viel Leistung benötigt, springt in diesen Momenten gezielt ein Speicher ein und fängt die Spitze ab. Genau das ist Peak Shaving. Die Lastspitzen werden gekappt, indem der Speicher die kurzfristig hohe Leistung bereitstellt. Das Ergebnis sind weniger teure Spitzen, eine gleichmäßigere Netzlast und deutlich besser planbare Stromkosten.
Für welche Betriebe sich das besonders lohnt
Nicht jeder Betrieb hat das gleiche Potenzial, denn entscheidend ist das individuelle Lastprofil. Besonders profitieren Unternehmen mit hohen, unregelmäßigen Leistungsspitzen, etwa Produktionsbetriebe, Werkstätten, Betriebe mit großer Kühlung oder wachsender Ladeinfrastruktur. Wichtig ist deshalb eine saubere Analyse vorab. Erst wenn klar ist, wann und wie hoch die Spitzen tatsächlich auftreten, lässt sich die passende Speichergröße und Steuerung bestimmen. So wird aus einem Kostenfaktor ein echter Wettbewerbsvorteil mit weniger Lastspitzen, mehr Kontrolle und besserer Planbarkeit.
Ihre nächsten Schritte mit Walkenhorst Energie
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